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2018 - s'wär saggstargg...

Markus Gysin (Kussi) 01.05.2018
 
Die ney Joggelihalle - mr finde's e Schand
deert stoot no immer dr alt Namme an dr Wand
Mir Primidoofe foordere ganz glibb und glaar
an d'Fassaade muess dr Namme vom Basler Tennis-Staar
"Roger Federer Arena" soll deert ganz grooss stoo
sini Laischtige soll me wiirdige - drum gnau eso
 
 
Waage: Roger Federer Arena
Kostüm: Tennisbäll frässendi Waggis
  
AKTIVE :Tömse , Schubi , Kevin , Yannick ( L ) , Tino ( L ) , Kussi ( L )
 
Wir haben mit 6 Mitglieder Fasnacht gemacht, davon 3 Aktive plus 3 Lehrlinge 
 
Fasnachts – Bericht 2018 ( Mo. 19.02 bis Mi. 21.02.18
 
Aus der Sicht von einem Neumitglied
 
Nach einigen Wagenbau – Samstagen 10 an der Zahl wurde der Wagen sogar 1 Woche    früher fertig als geplant, was alle sehr schätzten, somit konnte auch 1 Woche vor der Wagen – Vernissage der Fasnachts Wagen fertig gestellt warden. Die neuen Larven konnten Zeitgerecht abgegeben werden, die Kostüme habe ich bei Ursi abgeholt und diese am Samstag – Morgen vor der Wagen-Vernissage verteilt, unter anderem wurden auch von Schubi die fertiggestellten Sujet-Zoggeli abgegeben plus diverse andere Utensilien Sujet bezogen.
An dieser Stelle ein grosses Lob dem Zoggeli Künstler, auch dem Larvenmacher Dildi ein Kompliment für sein Künstlerisches schaffen, und nicht zuletzt ein grosser Dank unserer Schneiderin Ursi für das gute gelingen, der Kostüme Ich möchte es nicht unterlassen im Namen von uns allen jedem einzelnen zu Danken der sich in irgend einer Form eingebracht hat oder uns unterstützte.
 
Zum Tag der Wagen – Vernissage kann ich leider nicht viel berichten, da ich nicht lange vor Ort war, ich musste wieder nach Hause ins Bett wegen einer Magen Darm Grippe. Was ich zu einem späteren Zeitpunkt erfuhr ist, dass sehr viele Gäste daran teilnahmen, zwei Guggen spielten auf zur Unterhaltung, auch wurde das komplette Kostüm präsentiert von unserem Modell Kevin, Danke.
Die Gäste wurden auch mit diversen Speisen und Getränken versorgt.
 
Jetzt musste nur noch das ganze Material eingekauft werden für den Keller während der Basler – Fasnacht was nicht wenig war. Beim Einkauf im CC Prodega konnte ich Tömse gut unterstützen, anschliessend fuhren wir zusammen zum Keller wo wir bereits erwartet wurden, gemeinsam wurde das Auto ausgeladen und anschliessend musste noch der Keller für die Fasnacht vorbereitet werden. Nachdem alles seinen Platz gefunden hat und der Keller auf Vordermann gebracht wurde, anschliessend sind wir zusammen gesessen haben etwas getrunken und dazu wurden diverse Pizzas verköstigt.
Unter uns Aktiven spürte man die gewisse Vorfreude für die 3 schönsten Tage, es geht nicht mehr lange dann ist Fasnacht in Basel, und nichts kann einem mehr aufhalten, denn lange haben wir uns auf diese Tage vorbereitet und viel Herzblut eingebracht.
 
Am Morgen vom Morgenstraich bereits um 01 30 Uhr ging ich zusammen mit Kevin zur Bäckerei Sutter um dort das frische Brot abzuholen. Um 02 00 Uhr war Besammlung im Keller gewissen Vorbereitungen mussten noch in der Küche getroffen werden. Anschliessend haben wir zusammen angestossen mit einem Glas Berliner-Luft und zum runterspülen eine Glas Cola mit Schuss.
Ab 03 00 Uhr konnten wir die ersten Gäste im Keller begrüssen, auch bereits die ersten verkleideten Fasnächtler haben den Weg in den Primidoofen-Keller gefunden um sich etwas aufzuwärmen mit einem Cafi-Schnaps.
Der Keller wurde dann bis 03 50 Uhr offen gelassen für unsere Gäste. Damit wir Aktiven zusammen mit den alten Sègg die am Morgenstraich halfen zusammen auch etwas Fasnachtsluft schnuppern und uns von den Fasnachtsklängen leiten lassen konnten öffneten wir wieder um 04 15 Uhr. Es ging nicht lange und der Keller war gut besetzt alles mit Hungrigen Gästen ein Fasnächtlicher Duft hing in der Luft von den Mehlsuppen den Zwiebel- und Käsewähen.Das Ziel war diese 3 Speisen nur am Morgenstraich zu verkaufen was dann auch bis 06 15 Uhr so geschah, somit können wir die anderen Speisen am Nachmittag anbieten.  
Wir konnten den Keller um 06 45 Uhr schliessen, jetzt wurde jedem klar dass wir in 3 Stunden in Birsfelden antreten müssen um den Wagen zu laden.
Dies ging sehr speditiv über die Bühne, laden, verteilen und einrichten fertig.Zusammen mit dem Fasnachts-Wagen sind wir in Richtung – Stadt gefahren, ein jeder wahr gut drauf und man spürte die Vorfreude von jedem Einzelnen.
 
Am Startpunkt angekommen in der Hammerstrasse wurden wir alle Aktiven von Minu eingeladen zum Mittagessen, an dieser Stelle nochmals ein Herzliches Dankeschön. Nach dem Essen haben wir uns ein wenig eingespielt mit einem kleinen Tennis-Game, was nicht ganz so einfach war mit den Holz-Zoggeli. Pünktlich um 13 30 Uhr sind wir zum gestartet zur Cortege, gestartet, der erste Halt wurde beim Klingeli gemacht um kurz auf zu munizionieren. Der grosse Halt wurde beim Spiegelhof voll zogen wo wir 1 ¼ Stunden Zeit hatten für unsere Passiven, Helfer, Freunde und Familie und für unsere geschätzten Alte – Sègg. Schön, dass es Euch gibt.
Wettermässig konnten wir uns nicht beklagen, trocken aber leider etwas windig. Auf zur letzten Cortege – Etappe, Larven auf und los geht’s, wir hatten noch einiges an Wurfmaterial das raus musste. Beim letzten Teil der Cortege nahmen die Anzahl Personen an der Strasse mit grossem Staunen immer mehr zu, was uns sehr entgegen kam, so konnte das ganze Wurfmaterial in kurzer Zeit verteilt werden, in der Aeschen-Vorstadt waren wir dann ausgeschossen. Anschliessend nach dem Apéro gingen wir Aktiven zusammen ins Restaurant Prima wo wir das Nachtessen zu uns nahmen, diese Zeit haben wir sehr genossen um ein wenig abzuschalten und unter uns zu sein. Ein grosses Lob an Küche und Service. Nach dem Essen haben wir unseren Keller aufgesucht einige früher einige später, denn um 02 00 Uhr musste der Keller wieder auf Vordermann gebracht werden von uns Aktiven.  
 
Am Dienstag wurde um 13 30 Uhr gestartet ab Spiegelhof mit unserem Nachwuchs , den Alte – Sègg und von den Aktiven. Die Kinderfasnacht ist nicht mehr weg zu denken und beliebt bei gross und klein. Die kleinen Knöpfe haben das mit Bravur gemeistert und hatten grosse Freude sie haben sich ein grosses Lob verdient. Es ist auch schön zu sehen, dass es Nachwuchs innerhalb unseren Reihen gibt. ( Keiner ist zu klein um ein Waggis zu sein )
Nach einem Rundgang Richtung Barfi wurde ein Halt eingelegt um sich zu dort etwas zu stärken anschliessend gingen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.
Gemeinsam ging es mit der ganzen Gruppe inklusive Kinder zum Nachtessen ins Restaurant Spiga in der Eisengasse dort durfte jeder bestellen nach was er Lust hatte. 
 
Wir Aktiven mussten halt auch früh zum Nachtessen gehen, da das Helfer Team abgelöst werden musste bei uns im Keller. Unser Einsatz dauerte dann bis 23 15 Uhr, anschliessend hätte ja das Treffen beim Käppelijoch um 23 30 Uhr noch stattgefunden, wurde aber nicht von allen befolgt, was darauf zu führen war, dass der Wind auf der Brücke sehr heftig war. Hier hatten unsere Alte – Sègg ein Vorteil mit ihrem Cape gleich Wind – Stopper.
Nach einigen Runden Bier/ Wein in der Sonne, ging es anschliessend zum schiefen Eck 4 Runden Gedeck für jeden ( 1 Gedeck = 1 Appenzeller + 1 Frosch + 1 Öpfeli ).Da die Zeit wie im Flug verging mussten wir uns bereits wieder auf die Socken machen Richtung Keller wo wir Aktive um 01 45 Uhr abgemacht hatten um dort den Abschluss der letzten Schicht zu unterstützen.
 
Aufnahmeprüfung: Kevin 2017 / Yannick ( L ) , Tino ( L ) , Kussi ( L )
Wir 4 bekamen jeder 1 rohes Ei, je 1 Glas Milch und je ein grosses Bier dies musste alles geschluckt werden also das Ei samt Schale, ich für mich dachte Scheisse, habe nicht lang gemacht Ei mit Schale in 2 Bissen runter geschluckt und mit Milch und Bier nachgespült. 
 
Am Mittwoch Morgens um 11 Uhr haben wir uns bereits wieder in Birsfelden getroffen um dort den Wagen erneut zu laden, zusammen fuhren wir wieder zur Hammerstrasse. Jeder konnte noch eine Kleinigkeit Essen bevor es dann erneut auf die Route ging. Punkt 13 30 Uhr wurde gestartet Richtung Messeplatz, Claraplatz, Klingeli zum grossen Halt erneut beim Spiegelhof wo wir schon sehnsüchtig, von unseren Fans erwartet wurden.
Mir kam es so vor wie wenn hier ein Attentat verübt wurde, ringsherum nur POLIZEI ob in Uniform / oder auch in Zivil. Nun ging es für diese Fasnacht 2018 auf zur letzten Etappe, pünktlich wieder am gleichen Ort wie am Montag angekommen in der Aeschenvorstadt 48, nun musste zuerst der ganze Wagen gereinigt werden von den Räppli und der Wagen fahrtauglich gemacht werden für die Strasse.
Nachdem mit dem Sujet-Wagen klar Schiff gemacht wurde, ging es zum Apéro, anschliessend zum Nachtessen wiederum ins Restaurant Prima.Nach dem Nachtessen gingen einige in unseren Keller andere Richtung Hotel – Basel um dort das Fasnachtstreiben zu geniessen, um 22 45 Uhr haben wir uns Aktive wieder im Primidoofe - Keller getroffen um dort letzte Hand an zu legen und das Team zu unterstützen.
Nachdem dem Kellereinsatz sind fast alle noch weitergegangen um doch noch etwas Strassenfasnacht zu geniessen was dieses Jahr meiner Meinung nach ein wenig zu kurz kam.
Kevin und ich sind anschliessend nach dem Kellereinsatz gerade nach Hause gegangen, ich habe meine Magen- / Darmgrippe auskuriert und Kevin mit leichtem Fieber ab ins Bett. 
 
Ich möchte mich bei allen für die schöne Fasnacht 2018 bedanken.
 
Was ich nicht unterlassen möchte den 3 Aktiven zu danken die den grössten Teil der Fasnachts - Vorbereitungen auf Ihre Schultern verteilt haben.
 
Freue mich bereits aufs nächste Jahr
Kussi