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2013 - "Kai Döner macht Basel schöner"

Philip Hauser 01.01.2013

Sujet: "Kai Döner macht Basel schöner"

Wagen: Primidönerbude
Waggis: Ali als Koch
Motto: Alli immer scharf

 
 
Der Wagenbau kam gut voran, so dass wir dieses Mal, trotz wenig Waggis, viel Zeit für die Details aufbringen konnten. Das heisst, die Dönerbude wurde mit aufwändiger Arbeit dekoriert. Gerade die Menus wurden von Phil und Tömse mit so viel Liebe zubereitet, auf Tellern angerichtet und fotografiert. Diese Bilder wurden dann am Wagen angebracht. Pät und Pasci bauten, wie jedes Jahr, wie die Wilden, so dass sich die anderen ein wenig zurück lehnen konnten.

Die Vernissage war wieder einmal eine gelungene Vorstellung als Ganzes. Das Menu war dem Sujet entsprechend: Klöpfer, Bratwurst und kein Döner in der Box. Montag Morgenstraich war im Keller der Hammer. Als alles bereit war, konnte es los gehen. Dass wir um 5 Uhr bereits eine Türkontrolle und Einlasstop machen mussten, war für mich ein gutes Zeichen. Dies ist doch ein Indiz, dass wir nun nach 12 Jahren Keller auf dem richtigen Weg sind. Gute Mehlsuppe, leckere Zwiebel- und Käsewähen, nette Bedienung, etc. etc. Danke an dieser Stelle an alle Besucher und Freunde der Primidoofen.

Montag Cortège: Der Wagen war so voll beladen, dass wir wieder einmal kaum Platz hatten zu stehen. Bei herrlichem Fasnachtswetter ging es los. Auf der Route hörten wir immer wieder „was für ein schöner Wagen“. Also alles richtig gemacht und unser Sujet gut präsentiert. Jupi, jupi, jeh. Was gibt es besseres als viele Leute auf der Strasse, glückliche Kinderaugen die dich ansehen, fangfreudige Hände, die bei einer Orangenwurfstafette mitmachten, intrigieren und Muttis die rot werden, wenn sie e Blüemli bekommen. Das Nachtessen nahmen wir im Elsbethenstübli bei Bea ein. Das Schweinscordonbleu war lecker. Die Fasnacht fand dann anschliessend auch für uns Wägeler auf der Strasse und in anderen Kellern statt. Mein Lieblingsplatz ist bei der alten Post. Dort könnte ich Stunden stehen.

Dienstag Kinderfasnacht:Kurz gesagt ist es einfach super schön, wenn wir, wie dieses Jahr, sogar 18 Kinder auf den Wägelis der Primidoofen Binggis platzieren konnten. Am Abend übernahmen wir im Keller die Schicht von 19h bis 23h. Dieser Einsatz ist für uns immer wieder eine Herausforderung. Küche, Service, Türsteher, Platzanweiser, Banggverpfleger, Unterhalter auf der Treppe, Aufräumer und, und, und. Nur dieses Jahr war es noch verrückter. Und das auch noch ohne Päsci, der Arme lag im Bett mit 40 Grad Fieber. Einmal mehr waren die Bänggler genial. Es kamen wieder sehr viele und dafür sind wir sehr dankbar. Ein spezieller Dank gehört den Düpflischisser die auch den Singvogel mitbrachten. Zum ersten Mal hat er in einem Keller gesungen und dies erst noch bei uns……super. Das Novum war das Treffen um Mitternacht auf dem Käppelijoch. Natürlich bewaffnet mit genügend Aepfeliflaschen, dachten wir!!!! Danke Pippo für deinen Einsatz.

Mittwoch Cortège:Bei nicht mehr ganz so schönem Wetter ging es am neuen Abfahrtsort, Ende Wettsteinbrücke Kleinbaslerseite, los. Nach einer langen Pause beim Klingeli, Tömse machte den Clown dort, gings zum grossen Halt über den Jordan beim Spiegelhof. Wir wurden von unseren Freunden, Familien und Passiven schon erwartet. Abgesehen vom Ständeli von den Heuwändern wurden wir noch zusätzlich überrascht. Wir durften deren Instrumente nehmen und spielten die beiden Stücke, die wir an der Hochzeit von Päsci zum Besten gaben. Das war Muusig. Das Abendessen, wie die letzten Jahre, nahmen wir auf unserem Wagen ein. Nach dem Ausräumen und Putzen gab es ein feines Racelette auf dem Aeschenplatz. Pät hat uns sehr verwöhnt und dies mit der Hilfe seiner Eltern, die die heissen Kartoffeln auf den Wagen brachten. An dieser Stelle möchte ich auch Alex, der unser Wagen schon seit 10 Jahren fährt ein grosser Dank aussprechen. Er macht das immer hervorragend und bringt uns sicher von einer Stelle zur anderen. Am Abend hat noch einmal jeder die Fasnacht genossen. Ganz nach seinem Gusto, der eine kürzer, der andere länger. So stimmt es für alle und ist auch gut so. Rückblickend hatten wir ein gutes Jahr und eine schöne Fasnacht zusammen. Danke Fasnacht, und Danke Kollegen bis nächstes Jahr.